3. Nerd-Stuff aka Technik

Irgendwo hatte ich gelesen, dass Männer durch die verströmten Schwangerschaftshormonone vom Schwangeren beeinflusst werden. Bei einigen Männern setzt der Nestbau ein. Ist das Nest schon gebaut, geraten die Männer in Nöte ;)

Wir haben folgende technischen Meisterwerke angeschafft:

1. Vaporisator
2. Fläschchenwärmer
3. Handstaubsauger
4. Thermoskanne
5. Diaper Champ (Vorsicht: Ohne Strom! Männeruntypisch! -Zynismus aus-)
6. Manduca
7. Tragetuch
8. Kinderwagen (Hightech!)

1. Vaporisator

Vaporisator von Nuk
Quelle: http://ecx.images-amazon.com/images/I/81wITjjsBML._SL1500_.jpg

Braucht man sowas?Was kann sowas?

Nein, man braucht es nicht. Abkochen im Topf ist genauso möglich.

Der Vaporisator von Nuk kann Flaschen und Sauger sterilisieren. Außerdem wohl auch Gemüse dünsten.
Bei Neugeborenen ist Flasche sterilisieren sehr wichtig, irgendwas von wegen Immunsystem und schwach.

Wichtig ist zu beachten: Er sterilisiert, er spült nicht.
Also muss man Flaschen erst spülen (in der Spülmaschine möglich, wird nicht empfohlen, bei uns nur kritisch, wenn was mit Tomatensoße dabei war)
Dann in den Vaporisator stellen, 90ml Wasser unten reinkippen (Körbchen heben) und dann Deckelchen drauf und Knöpfchen drücken.
Warten bis das Lämpchen ausgeht und voilà: sterilisiert.

Unten die Heizplatte immer mal wieder sauber wischen, da staut sich das Wasser.

Funktioniert, ist ganz nett, nicht zwingend notwendig. Ob man schlicht einen Wasserkocher nehmen kann; darüber scheiden sich die Geister. Wir hatten das Gadget, ich musste mir da keine Gedanken über den Wasserkocher machen.
Gemüse hab ich nie drin gedünstet.

Ach so, Frage für Schlaumeier: Wofür braucht man Flaschen wenn man stillt? Ich sag nur… Milchpumpe!
… Darüber könnte ich auch mal sone Art Testbericht machen, das ist bestimmt interessant, weil skurril und für Betroffene interessant.

2. Fläschchenwärmer

Den Fläschchenwärmer fand mein Menne super! Er war froh, dass er unseren Sohnemann füttern konnte. Dazu gehörte Muttermilch füttern oder Pre-Milch (gibts fertig zu kaufen, im Supermarkt oder im Internet). Mittlerweile rühren wir auch Pulvermilch an, benutzen allerdings den Wärmer nicht mehr -.-

Man muss aufpassen. Er ist auch für Gläschen gedacht. Man kann also alles wärmen, was da irgendwie reinpasst.

NUK Fläschchenwärmer
Quelle: http://www.baby-markt.de/out/pictures//master/product/1/n_a007238_001.jpg

Wenn man aber Milch drin warm macht sollte man NICHT auf volle Pulle stellen, sonst ist die gute Milch kaputt. Und das war echt ne Schweinearbeit (an der Stelle noch der Verweis auf dieses Buch, was hier grade thematisch super reinpasst: Mein Jahr als Säugetier

3. Handstaubsauger

Das ist meine neueste Anschaffung. Ich finde es super, seit Fraggle feste Nahrung futtert und zu allen Gelegenheiten. Hier auf gute Saugkraft achten, ich hab danebengelangt….

4. Thermoskanne

Thermoskanne? Baby Gadget? Ja!
Wenn man faul ist. Wir rücken abends Richtung Heia mit einer Thermoskanne und einer Flasche bewaffnet (fürs Baby, kein Alkohol für uns ;) )
Im Bad lagert dann über Nacht heißes Wasser (in der famosen Thermoskanne), Baby-Milch-Pulver und eine Flasche inkl. Sauger.

Die Thermoskanne sorgt dafür, dass die Milch morgens flott serviert werden kann.

5. Diaper Champ

Diaper Champ Variante

Quelle: http://www.bubulino.de/bilder/produkte/gross/Vital-Windeleimer-Diaper-Champ-medium_b3.jpg

Seht ihr mein Augenrollen? Seht ihr es? Da waren die männlichen Schwangerschaftshormone am Werk. Oben haben wir eine simple Tonne. Oben ein Deckel (GAAAANZ WICHTIG, sobald feste Nahrung kommt, sonst erstinkt man!) Wer sich mal einen live ansehen möchte, der möge mal den Ikea aufsuchen und sich da im Wickelraum umsehen. Die haben den da nämlich stehen.
Unten, bei Wickeltisch Nummer 2, bzw. nun Wickelboden steht der Diaper Champ.
Tja.

ähm.

Es ist wirklich ein Gadget. Man braucht ihn nicht zum Überleben, aber er stinkt nicht. Aber… Ich mache mal eine Pro und Contra-Liste

Pro:

– Kein Gestank
– Total geniale Technik, mit der Schwenkhaube
– super, dass man normale Mülltüten nehmen kann und nicht diese teuren Mülltütenkassetten nehmen muss. (spezielle Mülltüten für jede Marke, einige universell einsetzbare, aber alle soweit ich das überblicken konnte, teuer)
– stabiler Stand

contra:

– braucht man nicht zwingend, eine Tonne tut es auch

Wir wickeln mittlerweile auch mit Stoff, da muss ich mich aber noch dran gewöhnen, ich berichte dann.

sodele, schlafen. morgen wieder mit der Thermoskanne zaubern!

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Was braucht man so für ein Baby?

Da momentan so viele um mich herum schwanger sind und bald ihr erstes Kind erwarten, habe ich überlegt, was ich damals eigentlich so dachte.

Ich glaube, gegen die Fehlplanung nach der Geburt kann man nichts tun. Ich habe noch niemanden gesprochen, der sich tatsächlich schon VOR der Geburt detailliert mit der Situation NACH der Geburt auseinander gesetzt hat. Das ist so eine große Hürde, da kommt man gedanklich meiner Meinung nach nicht drüber.

Aber so in Retrospektive, was kann ich empfehlen?

Was haben wir angeschafft?
Was ist sinnvoll?

(Natürlich immer nur aus meiner persönlichen Perspektive, aber besser als garnix)

Welche Rubriken wären hierfür sinnvoll?

1. Kleidung
2. Möbel
3. Nerd-Stuff aka Technik
4. Ernährung
5. Accessoires
6. Sicherheit

1. Kleidung

Wir hatten sehr viel 2nd Hand. Das war praktisch. Allerdings hab ich mich komplett beim Schrankeinräumen verzettelt. Ganz wichtig: NACH GRÖSSE SORTIEREN!

Alles andere bringt nix.

Wir hatten:

1. Kleidung

Bodies aller Größe und Couleur

hier fanden wir sogenannte Wickelbodies am praktischsten. Wir haben uns schwer getan, Fraggles Kopf zu heben und diese engen Halsausschnitte über ihn zu zwängen. Der Link dient nur als Beispiel was gemeint ist.
Wir haben uns keine Gedanken über verschiedene Stoffsorten und deren Antiallergene Wirkung oder positiven Effekte auf die Leber oder ähnliches gemacht. Ich kenne einige Eltern die das tun. Seidenwolle soll besser für den Hitzehaushalt des Kindes sein.
Nikolai hat es aber auch in normaler Baumwolle aus zweiter Hand gut ausgehalten.

unterschätztes Kleidungsstück, welches ich lieben gelernt habe: Strumpfhosen!
Ja, auch für den sportlichen Herrn!
Vorteil: bequem für das Baby, Bewegungsfreiheit bleibt erhalten, warme Beine garantiert. Selbst wenn (und sie tun es immer!) der Sockenpart runterrutscht, ist es unwahrscheinlich, dass Baby die ganze Strumpfhose verliert. Bei Socken habe ich sehr viele einsame Einzelstücke.

Mützen

sind wichtig. Fraggle hat anfangs selten eine getragen, er mochte es nicht, etwas auf dem Kopf zu haben. Da er im Juni geboren wurde, war das kein Problem. Als es Winter wurde, waren auch Mützen kein Problem mehr für ihn. Ich liebe Mützen. Ich habe sehr viele Mützen für ihn. Seit er größer ist und sich in der Welt umsieht, bevorzuge ich welche mit Schirm, da er es hasst von der Sonne geblendet zu werden. MÜTZEN! Super Sache.

Socken

Finde ich jetzt gut, hab ich am Anfang nicht gebraucht. Gingen nur verloren. Fraggle lag ja nur rum, was soll er denn mit Socken oder Schuhen? Ich fand es unnötig, dass er unbedingt “schick” aussehn soll.

Strampler

Gute Alternative zu Strumpfhosen. Das Problem ist nur: Wenns oben rum nass wird, muss man das komplette Ding ausziehen. Und man muss es immer über den Rücken hochschaffen, während Baby liegt. Das strengt beide Seiten an.

Overalls

Overalls sind Alleskönner. Aus Fleece halten sie warm, sind gemütlich, können durch Umklappen der Ärmel und der Füße auch noch wärmer gestaltet werden. Ich liebe Overalls. Jetzt im Sommer muss ich mich davon verabschieden. Die waren soooo praktisch. Body ans Kind und die Strumpfhose und wenn man raus will, noch schnell den Overall drüber. Herrlich!

2. Möbel

Ja. Möbel. Fallen in die Kategorie “nur bis zur Geburt denken”
Hier hab ich bei Mit-Beinahe-Eltern zwei Gruppen ausmachen können. Menschen wie wir a la “naja, mal sehen was wir brauchen, aber ein Bett wäre schon gut” und die Fraktion “Wir haben das komplette Zimmer schon gestrichen in babyrosa /-blau und es ist komplett eingerichtet und der Kinderwagen ist schon bestellt und ich hab schon einen Stubenwagen und ne Baby-Bay etc.

Wickeltisch

Ich mochte die Standard-Wickeltische nicht. Wir haben einen Schreibtisch umgewandelt. Ich hatte Angst, dass wir nicht aufpassen und Fraggle von diesen Winz-Wickeltischen runterplumpst.
Leider haben wir es versäumt den Wickeltisch als kuschelige Freizeitzone zu sehen. Das ist er. Das hätte ich vorher nicht gedacht.
Ich kann nur empfehlen, den Wickeltisch so gemütlich wie möglich für alle Beteiligten zu machen. Angenehme Arbeitshöhe für die Eltern, vielleicht einen Stuhl. Vielleicht auch auf dem Boden, wenn man das mag. Handtücher und Decken als Fundament. Eine Wärmelampe. Die ganzen Wickelunterlagen habe ich mir in der Öko-Test angesehen, die meisten dünsten Stoffe aus, die ungesund sind. Aber da bin ich nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Mittlerweile haben wir einen Jökmök Tisch vom Ikea als Wickeltisch. Der ist was niedrig, aber es geht. Als Unterlage haben wir auch aus dem Ikea die aufblasbare Wickelunterlage. Mit Frottee-Bezug. Und einem Mini-Handtuch auf Po-Höhe für den Kleinen Mann. Dann muss man nicht ständig die Unterlage wechseln.

In Griffnähe haben wir eine Box mit den Tüchlein für den Po. Hier gibts nen klasse Tipp von den Hebammen:
Putzlappen!

Diese dünnen, billigen. Warum? Feuchttücher enthalten immer Stoffe, die sie feucht halten ohne schimmlig zu werden. Diese Stoffe reizen den Babypo immer irgendwie. Fraggle ist froh und dankbar.
Man schnibbelt die Teile in eine angenehme Größe und dann stellt man noch ein Schälchen mit Wasser daneben und schon kann die Windel gewechselt werden. Außerdem noch eine Box mit den Windeln.
UND: eine Box mit Medikamenten gegen Bauchweh (Fenchelöl, Fenchel-Kümmelzäpfchen) und Creme gegen einen wunden Po. Viele Eltern aus meinem Bekanntenkreis nutzen auch Sab Simplex. Ich habs selbst nicht versucht, meine Hebamme riet ab, die Freundinnen sind treue Sab Simplex-Fans. Entscheidet selbst.
Hier auch ein genialer Tipp der Hebamme: Beinwell-Creme
Die Creme ist wirklich sehr gut. Man braucht auch nur wenig.
Dazu noch Heilwolle (Gibt es in der Apotheke)
Heilwolle baut man bei wundem Po als Puffer ein zwischen der Windel und dem Popo. So kann Luft zirkulieren und die Wolle fettet und wirkt wohl auch gegen Entzündungen. Wollfett nimmt man auch gegen wunde Brüste beim Stillen, es gibt also genug Abnehmer dafür ;)

Außerdem haben wir Paracetamol-Zäpfchen für Babies noch dort gelagert. Nach Impfungen oder beim Zahnen, wenns garnicht mehr geht, kann man die verwenden.

Ganz wichtig: Ich gebe hier nur meine Erfahrungen wider. Jeder hat andere Erfahrungen. Die Links dienen dazu, dass man sich die Sachen auch ansehen kann, die ich beschreibe. Ich verdiene nichts daran.

Rückmeldungen gerne an mich!

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Spüli für Babies?

Quelle:http://www.frosch.de/images/Produkt-Pics-einzeln/Frosch-Baby/frosch_baby_spuel-reiniger_500ml_r355x533.png

Neulich im Supermarkt: Wofür braucht man so einen Unsinn? Ein extra Spüli für Babyflaschen?

Behind the Scenes: Michi, wie sie genervt und immer wieder die Sauger reinigt. Die Flaschen werden in der Spülmaschine ja noch einigermaßen sauber (manchmal auch nicht). Wenn es in der Spülmaschine auch noch was mit Tomatensoße gab, färbt es auch auf die Flasche ab und trübt sie ein. Die Sauger (Silikonsauger von NUK) hingegen werden immer fettiger und verfärben sich stark. So möchte ich den nicht auf die Flaschen aufschrauben. Im Sauger auch noch Milchreste.

Also spüle ich die Dinger. Und, je nach Gusto, danach noch in den Vaporisator (Wenn man das Teil schon mal hat…)
Aber auch hier, trotz Übergießens mit heißem Wasser und Hinzugabe von Spüli: Fettig. Es ist zwar besser, als in der Spülmaschine, aber ich habe auch nicht sehr viel Spaß am Spülen generell. Wenn ich dann auch noch die Sauger mehrfach sauber machen muss, bis sie es wirklich sind…. dann bringt mich das im Supermarkt vor dem Baby-Spüli in arge Versuchung.
Im Krankenhaus gab es das von NUK, hier konnte ich nichts besonderes an der Reinigungswirkung ausmachen.

Wie auch immer: ich finde das Spezial-Spüli von Frosch nicht verkehrt!

Die Sauger waren nach einmaligem Übergießen mit heißem Wasser und dem Spüli sauber. Man rührt ein paar mal drin rum, nimmt sich dann jeden einzelnen vor und schrubbelt ihn durch. Voilà: Sauger sauber und nicht fettig.

Ich bin zufrieden. Da ich spülen hasse, ist das Spüli mein neuer Freund.

Laut Website von Frosch.de sind das hier die Inhaltsstoffe

Die Liste zeigt die Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge.

AQUA (vermutlich unbedenklich)
SODIUM LAURETH SULFATE (Öl- und Fettlösend, schäumend, kann Haut austrocknen (seife halt))
COCAMIDOPROPYL BETAINE (schäumt, soll die Haut beruhigen, steht aber auch im Verdacht ein Allergen zu sein, Quelle: wikipedia.org)
LAURYL / MYRISTYL GLUCOSIDE (schmutzlösend, info auf einer neuseeländischen Ökoshop-Seite: http://www.ecostore.co.nz/roles/surfactant, http://www.ecostore.co.nz/ingredients/laur)
SODIUM BENZOATE (wirkt in saurer Umgebung antibakteriell und wirkt dann auch gegen Pilz. Es wirkt als Konservierungsstoff. Info am Rande: In Kombi mit Farb- und Geschmacksstoffen in Soft-Drinks kann es evtl. zu Hyperaktivität führen. Quelle: Wikipedia.org)
SODIUM CHLORIDE (Salz.)
PANTHENOL (hat ne cremende Wirkung und ist auch in fast jeder Baby-Creme enthalten)
LACTIC ACID (wird durch Fermentierung von Kohlenhydraten hergestellt, kommt auch im Körper vor. Kann als Lösungsmittel verwendet werden und kommt häufig in Seifen vor.)
Amylase (Ein Enzym, welches Stärke spaltet)

Da ich in Chemie eine Niete bin, nehme ich Verbesserungen meiner Recherche wirklich DANKEND entgegen.

Achso, zum Vergleich, dass is im normalen Spüli, der Vergleichbarkeit halber auch von Frosch, enthalten:

Die Liste zeigt die Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge.

AQUA
SODIUM LAURETH SULFATE
COCAMIDOPROPYL BETAINE
SODIUM BENZOATE
LAURYL / MYRISTYL GLUCOSIDE
SODIUM CHLORIDE
LACTIC ACID
PARFUM
LIMONENE
CITRAL
COLORANT

Der Unterschied scheint in der Amylase zu liegen. Oder in meinem Glauben daran :)

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Die wilde Hatz nach dem Schlaf

Ich habe im Moment das Gefühl, dass der Schlaf uns immer einen Schritt voraus ist. Wir tun alles, um den Fraggle zum Durchschlafen zu bewegen.
Jetzt wo wir gut darin sind ihn zum Einschlafen zu bringen, dachten wir: schläft er doch endlich mal durch!

Ein paar Tage lang hielt das Zückerchen vor unserer Nase an.
Dann wachte er trotzdem noch alle zwei Stunden auf.
Mittlerweile gibt es Abends Brei, das hält länger satt.
Jetzt schläft er aber sicher durch.
Er wacht auf, wegen Bauchweh.
Sein Magen hat sich nun an den Brei gewöhnt. Jetzt bekommt er Zähne.
Ich hege die ernsthafte Befürchtung, dass dieses Schema, der davonhuschende SChlaf sich bis zu seinem 80. oder meinem frühen Tod an Übermüdung weiter fortsetzen wird….

Mama-Bär, wer hat in meinem Bettchen geschlafen?

Als der Fraggle kam, stand schon ein Gitterbett in unserem Schlafzimmer. Es war klar, dort soll er schlafen. Wir hatten zu große Angst ihn in unserem Bett zu verletzen und ein Baby gehört doch sicher ins Babybett?
In ein anderes Zimmer konnte er nicht ziehen, ein Kinderzimmer hatten wir nicht.
Jetzt, wohnen wir ja deutlich feudaler.
Er hat ein eigenes Kinderzimmer, dass die ersten Monate im neuen Heim eine vollausgestattete Rumpelkammer war.
Seit ein paar Wochen ist es eingerichtet. Noch ist nicht alles da.
Ich weiß noch, wie wir uns im Vorbereitungskurs voll als schlechte Eltern gefühlt hatten, die anderen berichteten von liebevollen Einrichtungen, wir hatten ja noch nicht einmal ein Zimmer!
Jetzt steht in seinem Zimmer ein Schrank voller Bettwäsche, ein ausrangierter Esstisch, der als Wickeltisch dient, eine Box, in dem das Stillkissen aufbewahrt wird und eine Klarsichtbox voller Schlafsäcke.
Außerdem ein Billy-Regal voller Windeln. Dazu eine Fliegenpilzlampe, die nicht funktioniert. Es hört sich kruschisch an, aber tatsächlich ist es sehr gemütlich. Da sind auch noch ein Schaukelstuhl und ein selbstgebalstelter Baum für den Fraggle.
Ein kuschliger Spielteppich und Eiche, das kleine Eichhörnchen.
Bald kommen noch ein Kallax in froschgrün und ein Treppentrofast hinzu.
Ich freu mich schon drauf und hab Spaß am Einrichten.
Wer hats gemerkt? Das Bett fehlt. Es steht bei uns im Schlafzimmer.
Das ist praktisch und auch schön.
Bezüglich des plötzlichen Kindstodes ist es besser, wenn das Baby im Elternschlafzimmer schläft.
Es gibt dutzende Meinungen zu dem Thema. Wir haben uns schließlich für das entschieden, was wir im Moment machen. Fraggle schläft im Elternschlafzimmer, in seinem eigenen Bett. Keine Decken, kein Kissen, nur ein Schlafsack. Aber ein Nestchen um die Gitter, so dass er sich nicht verletzen kann.
All das wird allen Ernstes kontrovers diskutiert. Nestchen verschlechtern die Luftzirkulation im Bett und können daher einen plötzlichen Kindstod begünstigen.
Wenn man nicht in der Nähe vom Baby schläft ist das auch irgendwie schlecht, da weiß ich aber nicht genau den Grund. Entweder weil das Baby eher weiteratmet, wenn es den Atem der Eltern hört oder weil die Eltern eher mitbekommen, dass Baby aufgehört hat zu atmen. Oder eine Mischung aus Beidem.
Praktisch ist es auch, weil man als mama nicht so weit rennen muss in der Nacht und es auch schneller mitbekommt, wenn Baby sich meldet.
Noch besser soll es sein, wenn Baby im eigenen BEtt mitschläft, da es da näher an den Eltern ist. Das wollten wir nicht, das war uns zu unsicher und außerdem müssen wir auhc erholsam schlafen, sonst hat der Fraggle von uns übermüdeten Unleidlichen auch nichts.
Naja. Seit der Beikost Abends muss ich nicht mehr drei, vier Mal pro Nacht raus. Ich bin gespannt wie das aussieht, wenn es sich eingependelt hat, aber es ist schon auf 1-2 Mal pro Nacht runter.
Manchmal sogar weniger. Manchmal aber auch sieben Mal. Da aber mittlerweile nachts dann auch immer ein Windelwechsel ansteht, muss man sowieso ins Nachbarzimmer latschen.
Insofern steht momentan die Überlegung ins Haus, dass der Fraggle in sein Zimmer umziehen könnte.
Mal sehen. Wenn es sich einpendelt. Und das elterliche Gewissen sich beruhigt hat. Es fühlt sich nämlich stark nach “rausschmeißen” an.
Es hat auch einen egoistischen Hintergedanken:Mehr Ruhe!
Fraggle wacht immer halb auf, wenn wir das Schlafzimmer entern und auf der anderen Seite, weckt er immer alle auf, wenn er ruft.
Ich verspreche mir davon mehr nächtliche Erholung und Ruhe für alle Beteiligten.
Aber wie gesagt, man fühlt sich erstmal schlecht. Die elterlichen Diskussionen sind am Laufen.
Stay tuned.

“Michaela, ich grüße Sie”

Heute hatte ich Premiere. Meine erste Beerdigung. Morbider Weise und glücklicherweise nicht meine eigene. Sonst könnte ich ja auch nicht darüber berichten.

In etwa so fühle ich mich schon den ganzen Tag. So hin und hergerissen zwischen den Emotionen. Es war nicht nur meine erste Beerdigung, sondern auch die eines Freundes.
Eines Freundes, der zwar sehr alt geworden ist, dessen Tod mich trotzdem trifft. Wie ich feststellen durfte, wohl auch mehr trifft, als ich zuerst dachte.
Es ist traurig, dass er nicht mehr da ist.
Ein feiner Mann, mit feinem Humor und einem blutrünstigen Geschmack, was Bücher angeht.
Jemand, der sich Twilight durchlas und dann meinte, es wäre etwas “fad” gewesen.
Jemand, der berichtete, dass er an einer Vernissage teilnahm (auf ausdrücklichem Wunsch seiner ebenso wundervollen Ehefrau) und es ihm doch “lästig” sei.
Er wird mir fehlen. Ich bin froh, dass er den Fraggle noch kennenlernen durfte und Fraggle ihn auch.
Er hat nicht gesagt, wie krank er ist, aber unterschwellig war es klar und doch wollte ich es nicht genau wissen.
Und so wurden nach einem halben Jahrhundert ein Paar auseinander gerissen, die immer Hand in Hand gelaufen sind.
So viele Sätze, die charakteristisch sind und aus denen ich in meinem Kopf deutlich seine Stimme hören kann.
Unzählige Unterhaltungen, gespickt mit Plänkeleien und Frotzeleien.
Soviel Interesse und Wärme in einem Menschen.
Heute bin ich traurig, jemanden verloren zu haben, der meinen Alltag immer bereicherte.
Und ich bin sehr froh, dass es ihn überhaupt in meinem Alltag gegeben hat.
Seine Frau wundert und wunderte sich immer, wieso wir den Kontakt mit Ihnen halten. Wie könnte man nicht?
Ich habe selten so offene und freundliche, dem Leben zugewandte Menschen kennengelernt. Unbändige Neugier in den Gesichtern. Interesse an anderen Menschen. So etwas trifft man selten und man muss es festhalten so gut man kann. Wie man sieht, es kann alles so schnell vorüber sein.

Es war mir eine Ehre und es wird mir auch weiterhin eine sein.

So zwiegespalten meine Gefühle an sich, so waren sie auch der Zeremonie gegenüber. So eine fremde Welt, dass ich sogar googlen musste, wie eine Beerdigung, speziell eine katholische abläuft. Gibt es Besonderheiten, wenn es eine katholische ist? Ich war bisher nur als Praktikant auf zwei Beerdigungen und das waren freireligiöse. Da liegt der Fokus klar auf der der Person und ihrem Wesen.
Die heutige Zeremonie war anders. Hier zeigte sich eine klar einstudierte Choreographie zwischen den Nonnen, dem Priester und der Gemeinde. Aufstehen, setzen, Phrasen sagen. Der Pastor wirkte anfangs so, als hätte er einen Standardtext nur mit Namen versehen, etwas, womit ich gerechnet hatte.
Im Mittelteil überraschte er mich mit Details aus dem Leben unseres Freundes. Und das war schön. In vielen Punkten konnte ich nicken.
Der Blick zur Urne hat mich immer wieder traurig gemacht.
Sinnlose Fragen zogen durch meinen Kopf. Wenn ich wüsste, ich müsste bald sterben, würde ich da ein Foto machen von mir, das man aufstellen kann? Er legte offensichtlich keinen Wert darauf, auf dem Bild blickt er ernst in die Kamera, eine Hand erhoben.
“Michaela, ich grüße Sie” hallt es jedesmal beim Blick auf das Foto durch meinen Kopf. Das Schmunzeln, was dann folgte, treibt mir die Tränen in die Augen. Und ich fühle mich albern, weil ich in einer Kirche auf einer Trauerfeier Tränen in den Augen habe. Absurd.
Wenn der Tod einen etwas lehrt, dann, das vieles in unserem Leben absolut absurd ist.
Grablöcher für Urnen sind absurd winzig.

Ich hatte heute mehrfach das Gefühl, dass er, wenn er anwesen gewesen wäre, an sehr vielen Stellen wieder schelmisch aufblitzende Augen gehabt haben würde. Und anschließend bissige Kommentare von sich gegeben hätte. Die natürlich mit mehr oder minder liebevollen Knuffen seiner Frau sanktioniert worden wären.

Er wird mir fehlen.
Mit wem tausche ich mich denn jetzt über brutal/blutige Bücher aus?

Und dann Szenenwechsel: Leichenschmaus (was für ein Wort!) in einem Restaurant (und das nachdem der Priester schon zum Kannibalismus aufgerufen hatte im Gottesdienst *schelmischer Blick)
Dort war die Stimmung gelöst und es hätte genausogut ein Geburtstag gefeiert werden können. Nur dass ein Stuhl nunmal leer war. Und ab sofort immer bleiben wird.

Er hat mich immer sehr an Heinz Erhardt erinnert und der sagte einmal:

Vor dem Tod habe ich keine Angst, denn jeder der davon einmal probiert hat, ließ nicht mehr davon ab.

Melancholischer Dienstag

Timothy McVeigh hat einen Orden erhalten, weil er bei der Operation “Desert Storm” via Sniper-Waffe zwei Iraker erschossen hat. Da die betreffenden Iraker zu dem betreffenden Zeitpunkt als “Feinde” definiert wurden, galt es als heldenhaft.

Ein paar Jahre später hat Bill Clinton dann heroisch verhindern müssen, dass McVeigh mit allen Ehren bestattet wurde.
Amerikaner in einem Einkaufscenter in die Luft sprengen hatte ihm nämlich die Hinrichtung eingebracht.

Es ist also wichtig, wer erschossen wird. Für die Einen gibt es einen Orden für Andere umzubringen die Todesstrafe.
Und am Ende waren fast alle Beteiligten tot, der Täter, die Feinde und Menschen in einem Einkaufscenter.

Die Welt verändert sich

Fraggle ist morgen 20 Wochen alt.
Ein Resumé:
Als er unter 8 Wochen alt war, habe ich ziemlich auf diese magische Grenze hingefiebert. Raus aus dem Wochenbett!
Dann und zwischendurch habe ich darauf hingefiebert, dass er endlich lächelt. endlich interagiert.
ich fand es so unglaublich frustrierend überhaupt keines oder nur wenig feedback zu erhalten.

ja. 20 wochen. 5 monate. wo sind wir?
er spricht mit uns. er teilt sich mit.
er isst mittlerweile schon seit mind. 3 wochen feste nahrung in breiform. seit einer woche auch abends eine milchmahlzeit.
er will sich schon aufsetzen. er mag stehen sehr gerne. liegen oder schlafen sind ganz doof und völlig unnötig.
;)
er lacht, kichert und gluckst.
sein bauch ist mittlerweile einigermaßen im lot.

ich habe das gefühl, dass er viel mehr versteht. sein blick ist wach, er ist neugierig und er macht gerne quatsch. er isst sehr gerne.
er mag möhren sehr gerne. seine zähne ärgern ihn noch, aber er wird besser damit fertig.

ich mag seine ruhige und offene art.
und die vorstellung in ein paar jahren mit ihm zu streiten, weil er fürchterliche musik hört oder ähnliches.

nach ein paar wochen hatte ich mir überlegt, dass ich das rad nicht neu erfinden muss und (ganz nerd) gegooglet welchen tagesablauf sich andere mamas ausgedacht hatten. gab es feste nickerchen-zeiten? wann geht ein baby eigentlich schlafen?
dann hab ich mir viel von meiner mama abgeschaut. wie viel muss/soll/kann ich mich um meinen sohn kümmern?

mittlerweile haben wir einen festen tagesablauf mit variationen.
und es gibt eherne gesetze:

1. wenn der fraggle müde ist, dann muss er schlafen. uhrzeit/umstände/befindlichkeiten des rests der welt: egal.
2. wenn er hunger hat, gibt es für ihn essen.
3. mittags (11-13 uhr, siehe 2. regel) gibt es essen.
4. wenn möglich, mind. einmal am tag an die frische luft, entweder im wagen oder der trage
5. so ab 18 uhr wird runtergefahren. es gibt was zu futtern, es wird gewickelt, es gibt andere klamotten (ich seh noch immer wenig sinn in speziellen schlafanzügen, so lange er weder krabbelt noch läuft)
6. so ab 19 uhr wird geschlafen

so verrückt es klingt, es funktioniert ganz gut.
auch abends schlafen, es sei denn ihn quält etwas.

und durch die wiederkehrenden rituale ist er in einem sicheren netz aufgefangen, so zumindest mein eindruck.

der absehbare tagesablauf erleichtert es auch mir. flexibel sind wir bei den nickerchen, er erlebt mal mehr mal weniger, ist mal ruhiger mal unruhiger.
leben halt.

es ist somit ruhe eingekehrt und ich genieße es mehr als anfangst, wenn ich mit ihm zeit verbringe. ich fiebere nirgendwo mehr hin, sondern habe spaß mit ihm :D
und er hoffentlich mit seinem papa und mir.

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Eine neue Welt

Bevor der Fraggle da war, hatte ich mir vorgenommen keine Windelinhalt-laut-mit-Papa-diskutierende Mama zu werden. Aber naja, ich war ja auch schon immer an naturwissenschaftlichen Phänomenen interessiert. Auch scheinen die Gesprächsthemen außerhalb von “Fraggle hat dies, Fraggle hat das…” rar zu werden. Das hängt aber auch damit zusammen, dass ich zuhause bin und der Haushalt ein total langweiliges Thema ist.
Also Windelinhalt ist da im Vergleich sehr spannend, besonders wenn man mit Beikost anfängt. Noch nie hab ich soviel über den menschlichen Körper gelernt wie jetzt.

Was ich übrigens noch immer faszinierend finde ist, mit wie wenig Ahnung man auf sein Neugeborenes losgelassen wird.
Für alles gibt es Kurse, Nachweise, Scheine, Prüfungen.
Nur für den 24/7 Job der Kinderbetreuung im privaten Rahmen (Tagesmütter brauchen einen Schein damit sie ander Leuts Nachwuchs versauen können!)
Es gibt offiziell Vorbereitungskurse (auf die Geburt), aber keine Nachbereitungskurse (wie wars denn so?) oder Oh-Gott-Es-ist-da-wie-hält-man-das-überhaupt-Kurse.
Offiziell. Ich bin ja lernender Laie und mache gerade intensives On-the-Job-Training am lebenden Objekt.
Ich habe die These aufgestellt, dass die “Krabbelgruppen” und “Pekip-Kurse” wohl den Nachbereitungskurs darstellen. Ich bin jetzt in einem Rückbildungskurs und da bekommt man auch schon viel mit. Es ist ganz klassisches Lernen durch Abschauen.
Sehr beruhigt hat mich die Aussage der Mutter hinter mir (sie sollte gerade meinen Rücken massieren, sehr angenehm), als sie mit einem Seufzer verkündete, sie wäre um jede Minute froh, in der sie ihr Kind nicht bei sich habe.
Das betreffende Kind war komplett in Rosa gekleidet, vermutlich also ein Mädchen. Im Mund steckte ein Schnuller, ebenfalls so rosa wie das Schnullerband (cleverer gelöst als unseres, möchte mir nun so ein Schnullerband besorgen und komme mir wie ein typischer kommerz-junkie vor). Ansonsten machte das Kind keine aufregenden Dinge, während Fraggle gerade probierte von meinem Schoß zu klettern, indem er sich mit dem Kopf durch die Kniescheibe bohrte.
Sie murmelte was von “ab abends wäre es besonders schlimm und sie hätte ja schon zwei”
Dieses Kind hatte ich Minuten vorher noch bewundert, weil es so mädchenhaft aussah, die Mutter so entspannt, schlank und durchtrainiert wirkte. Wie jemand, der die Dinge im Griff hat. Fraggle hatte zu diesem Zeitpunkt schon auf sein fesches Halstuch gereih…. gespuckt.
Die Klamotten sind alle 2nd Hand und eher gemütlich, denn modisch.
Wie gesagt, bei diesem Mädchen roch es nach einer perfekten Prinzessin mit parfümierter Windel.
Ich überspitze es jetzt, das ist ja klar. Worauf ich hinausmöchte: Ich fand es unheimlich beruhigend heute so viele Kinder mit ihren Müttern zu bewundern, die genau das gleiche über die eigenen und die anderen Kinder dachten. Die genau wie ich auch mal (! aus Höflichkeit sagen wir “mal”) froh sind, wenn sie den Lütten mal nicht auf sich herumhopsen haben.
Ich schwanke dann immer zwischen “oh je, wenn ich das denke/sage, warum hab ich dann überhaupt eins? Nehmt ihn mir nicht weg, eigentlich (!) mag ich ihn doch!” und “du fiese mama, denkst fies über dein kind”.
So allmählich dämmert selbst mir, dass solche Gedanken ganz normal sind und man sie dann mit einem erschöpften Seufzer äußert, weil man wirklich den ganzen Tag für jemanden da ist, den man cool finden muss, sonst wäre man nicht für ihn da.
Ich hatte doch wirklich die romantische Meinung, dass die Menschen diese Mörderarbeit mit einem Grinsen und Frohsinn verrichten.
Solche Nachbereitungskurse holen einen wieder auf den Teppich zurück und zeigen einem, dass auch Superhelden fluchen.
Und man lernt so viel, wie man die Kinder hält (ach da ist oben….), Tricks wie man sie zum schlafen bekommt, Dinge die getan werden, um sie zum Lachen zu bringen oder sie zu beruhigen.
Wann hat denn so ein landestypisches Einzelkind wie ich mal ein Kleinkind/Säugling/Neugeborenes auf dem Arm und soll mit ihm umgehen? Ich habe 30 Jahre lang vielleicht mal ne Stunde ein Kind auf dem Arm gehabt. Wenn man Kinder bis 10 Jahre dazu zählt vielleicht insgesamt mal 12 Stunden. In 30 Jahren!
Und der Fraggle macht es mir noch leicht! Dadurch, dass er ja sogar attestiert “willensstark” (Ärztecode für: Er hat mich angeschrieen!!) ist, äußert er Missfallen und Freude gleichermaßen.
Nämlich deutlich und umgehend. Da muss ich nicht am Gesichtsausdruck ruminterpretieren.
Sagen wir mal, wäre er ein Buch, würde er bei Meinungsäußerung ein “Media Markt”-Prospekt darstellen, während andere sich mit der Interpretation einer Geschichte von Kafka herumärgern müssen. So wenig ich von Media Markt halte, danke Fraggle, dass du so mit mir sprichst, dass sogar ich Noob es raffe.

Auf dem Rücken liegen= doof, wenn keine spannenden Spielsachen herbeifliegen und lustige Geräusche machen
Auf dem Bauch liegen= Morgens super, wenn ich ne Weile schon nicht mehr gegessen habe. Sollte ich müde sein, merkst du es spätestens dann, Mama…. hehe
Sitzen= Immer super!! Sollte ich da mal brüllen, dann ist was dringendes los (Schlafen oder Essen, obwohl… ich bin nicht müde! Nie!)
Stehen= Auch toll, noch mehr mit Singen oder Quatsch machen
Auf der Mama stehen= Je höher, desto breiter das Grinsen
Als lustige Geräusche geht alles durch, was möglichst viel Spucke beim Produzieren
Cool sind Kuscheltiere dann, wenn…. man gut in sie reinbeißen kann
Ich ziehe meine Beine an und brülle= Bauchweh
Ich lutsche an der Hand/Faust/Finger/Allem zusammen + Sabbern (optional)= Zahnweh
Reines Sabbern (exzessiv)= Hunger, aber noch nicht schlimm, sonst brüllen
Ko… Spucken= War lecker, aber zuviel, danke. Ich könnte übrigens noch was essen….
Ich rubbele meine Augen und tue alles, nur nicht ruhig liegen= ich bin müde… nein, niemaaals!!
Brüllen + sabbern= Hunger
Brüllen + rote Augen=müde
Brüllen und ein interessanter Geruch= Windel

Wie man sieht: Ganz einfach

So lange sein Kopf noch nicht die Farbe einer Aubergine hat, möchte er sich unterhalten, wenn er quakt.

Ich mag mein Kind :)
Und ich bin froh, wenn es andere auch bewundern. Möglichst so, dass ich schlafen oder duschen kann. Beides gleichzeitig geht übrigens nicht.

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